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A - C

ABREITEN…

nennt man die Lockerung und Erwärmung des Pferdes vor der eigentlichen Reitstunde, Ausritt oder dem Turnierstart. Neben den Muskelfunktionen werden Blut-und Lymphsystem aktiviert, und das Befinden des Pferdes wird vom Sattel aus überprüft:  Wie läuft und atmet es-evt. Lahmheit und Unregelmäßigkeiten erkennen,  ist es nervös oder gelassen…Auch die Ausrüstung sollte nochmal in der Bewegung geprüft werden, ob alles sitzt und ob der Sattelgurt nachgegurtet werden muss.

Odin : ... Beim Abreiten möchte er  gerne alle Beine testen und sich nochmal schnell umsehen, ob er in der Übungsstunde etwa etwas Wichtiges am Rand verpasst.

AUFGABE…

hat beim Reiten nichts mit Mathematik zu tun, sondern ist die Abfolge von Lektionen im Reitviereck. Es gibt für den Turniersport speziell ein Aufgabenheft, in dem für alle Reitpferde-und Dressurprüfungen unterschiedliche Aufgaben zusammengestellt sind.

Odin:  ...Er kann nicht lesen, der Reiter muss ihm das übersetzen.

AUFSITZEN…

heißt nichts anderes als sich auf das Pferd zu setzen.  Dies geschieht vom Boden aus oder von einer Aufsteighilfe  (Hocker) oder mittels Helfer, der den Reiter am angewinkelten linken Bein hochhebt.  Aufgesessen wird immer links vom Pferd - aus alter  militärischer Tradition, da früher die Waffen links getragen wurden.   Es ist aber gut, wenn man es von beiden Seiten erlernt, um im Notfall auch anders aufs Pferd zu kommen.

Odin:  ...Ihm bekommt  das aufsitzen über die Aufsteighilfe physiologisch günstiger, da das Reitergewicht nicht so stark einseitig wirkt und der Sattel nicht verzogen wird.  Auch möchten Pferde, dass der Reiter weich in den Sattel einsitzt und nicht in den Rücken plumpst.

BODENARBEIT…

nennt man die Bewegung des Pferdes ohne Reiter. Man unterscheidet  dabei das führen, das longieren, Langzügelarbeit und Doppellonge sowie den Freilauf. Ausgerüstet ist das Pferd dabei mit Longe oder Bodenseil, Knotenhalfter, Kappzaum und Longiergurt.  Das Pferd lernt, auf verschiedene Stimm-und Körpersignale und -bewegungen sowie Zügelhilfen unterschiedliche Dinge auszuführen.

Odin: ...Hat zu Beginn seiner Ausbildung  so einiges an Bodenarbeit gelernt, z.B. die Wechsel in unterschiedliche Gangarten, Anhalten, Rückwärts, Wendungen gelernt. Auch jetzt machen wir regelmäßig einige Elemente der Bodenarbeit.

Pauke: ..Kannte Bodenarbeit vorher gar nicht und hat Longe und Langzügel (Fahren vom Boden) erst im Alter von 10 Jahren kennengelernt.