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M, N UND O...

Offenstallhaltung: Warum leben Odin und Pauke im Offenstall?

Ein Offenstall ist eine "Pferdewohnung", die den Artbedürfnissen von Pferden als Bewegungstiere am nähesten kommt. Hier können sie den ganzen Tag herumwandern, in die Ferne schauen, sich gegenseitig beknabbern, an Heu und Stroh kauen und sich wälzen. Ein Offenstall hat, je nach Anzahl der Bewohner eine Schutzhütte oder festen Unterstand mit Fresstand, einen Tränkplatz, ein "Pferdeklo" und Umgebungsfläche aus Gras (Weide, Koppel) oder Sand und Erde (Paddocks). 

Im Winter bilden die Pferde üppiges Winterfell aus. Nach dem Reiten muss daher das Pferd eingedeckt werden, um es vor kaltem Wind auf geschwitztem Fell zu schützen. (Daher trägt Odin im Winter meist eine Decke.) Es muss  für ausreichend Wetterschutz gesorgt werden (Überprüfen von Stromleitungen, Verwehungen, vereiste Flächen auf dem Paddock abstumpfen) und die Tränke von Eis offen gehalten werden.

Beim Ponytreff erhalten die Pferde ihr Heu aus Heunetzen. Zusätzlich gibt es Futterstroh und Mineralien. Der Offenstall ist mit Stroh gestreut. Das Stroh kommt aus dem Zerbster Ackerland und das Heu aus dem Fiener Bruch. Im Winter bzw. bei Leistung wird ein Spezialfutter zugefüttert.

Die gesamte Anlage sollte von der Optik nicht "technisch" aussehen und sich in die Örtlichkeit einfügen. Als Baustoffe wurden Holz vom Sägewerk aus der Umgebung, Naturholz, Schilfmatten und Weidezaun eines regionalen Herstellers verwendet.